Tierheimen & Tierschutzvereinen helfen

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Helft Tierheimen und Tierschutzvereinen!

+++ Welttierschutztag 2016 +++

Den Welttierschutztag 2016 am 4. Oktober stellt der Deutsche Tierschutzbund unter das Leitmotto "Tierheime helfen. Helft Tierheimen!". Wir machen auf die wichtige Arbeit der Vereine aufmerksam und fordern eine kostendeckende Erstattung der Fundtierkosten. Kommunen rufen durchschnittlich 80 Prozent der Leistungen der Tierheime ab, übernehmen aber nur etwa 20 Prozent der dafür anfallenden Kosten.

Tierschutzvereine Helfen

Viele Menschen scheuen einen Besuch im Tierheim, zu schmerzlich erscheint der Anblick trauriger Tieraugen hinter Gittern. Hinzu kommt das hartnäckige Gerücht des "gestörten" Tierheimtieres, welches leider immer wieder dazu führt, dass Interessenten sich eher an Züchter wenden oder Zeitungsanzeigen nachgehen.

Mit unserer Kampagne wollen wir den Menschen unsere Tierheime näher bringen und zeigen, welch großartige Arbeit dort täglich geleistet wird und warum die Tierheime deshalb die Unterstützung aller verdienen! Wir möchten Ihnen gerne die Augen öffnen, mit wie viel Liebe den Tieren dort der vorübergehende Aufenthalt so angenehm wie möglich gestaltet wird und wie viel Lebensfreude und Dankbarkeit diese Tiere in unser Leben bringen, wenn wir ihnen ein neues Zuhause schenken.

Tierheime helfen.

Tierheime leisten Großartiges und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie geben jedem Tier eine warme und trockene Unterkunft, füttern es und zeigen ihm, was eine liebevolle und aufmerksame Zuwendung ist. Dabei kennen sie keine Sonn- und Feiertage. Kein Tier wird auf der Straße sitzen gelassen. Sie kümmern sich um Fund- und Abgabetiere jeder Art, füttern und kastrieren frei lebende Katzen, nehmen kurzfristig Hunde aus dem illegalen Welpenhandel auf, managen Hochwasser-Katastrophen… Tierheime helfen – und das, obwohl sie vom Staat keine ausreichende, kostendeckende Unterstützung bekommen.

Helft Tierheimen!

Für diese großartige Arbeit und das Engagement haben Tierheime unser aller Unterstützung verdient!

  • Unterstützen Sie unsere +++ Petition +++
  • Möchten Sie nach reiflicher Überlegung ein Tier aufnehmen, gehen Sie bitte in das nächstgelegene Tierheim.
  • Unterstützen Sie das örtliche Tierheim oder den Deutschen Tierschutzbund mit Geld-Spenden.
  • Helfen Sie mit Sachspenden wie z. B. Futter, Handtücher, Decken, konkret vom Tierheim benötigtes Material.
  • Übernehmen Sie ein Ehrenamt (Gassigeher, Katzenstreichler, Vorstandsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit,  aber auch praktische Hilfe bei den täglich notwendigen Reinigungsarbeiten).
  • Machen Sie sich ein Bild von Ihrem örtlichen Tierheim und berichten Sie Ihren Freunden und Bekannten von Ihren Eindrücken.

Wir fordern

Geschenke

 

Wir fordern die Kommunen auf, die Kosten für den erteilten Arbeitsauftrag zur Unterbringung von Fundtieren vollständig zu bezahlen. Dies wäre auch bei jedem anderen Dienstleistungsunternehmen, das im Auftrag der Gemeinde arbeitet, eine Selbstverständlichkeit.

Hinzu kommen Probleme sanierungsbedürftiger und energetisch ungünstiger  Bausubstanzen, veraltete Heizungsanlagen und Tierunterkünfte, die schon allein wegen ihrer Größe nicht mehr den aktuellen Anforderungen an eine artgerechte Haltung entsprechen.

In Deutschland fließen jährlich rund 300 Millionen Euro Hundesteuer in die Gemeindekassen. Warum sollte nicht wenigstens ein Teil dieses Geldes auch wirklich wieder den Tieren zugute kommen? Wir fordern einen deutschlandweiten Investitionstopf von 50 Millionen Euro für die Instandsetzung unserer Tierheime.

Wie helfen wir Tierheimen?

Nicht erst seit dem Start der Kampagne „Rettet die Tierheime!“ vor sechs Jahren macht der Deutsche Tierschutzbund auf die finanzielle Notlage der Tierheime aufmerksam und setzt sich bei den Kommunen dafür ein, dass sie die durch Tierheime übernommenen Pflicht-Aufgaben, wie die Aufnahme von Fundtieren, kostendeckend erstatten.

Zudem setzen wir uns für eine Änderung der Gesetzgebung ein, denn sie belastet zusätzlich - z. B. durch die Hundeverordnungen der Länder. Durch den Feuerwehrfond versucht der Dachverband, die zurückgehenden Spenden und Sponsoring in den Tierheimen aufzufangen, damit für den Notfall auf Gelder zurückgegriffen werden kann. Auch durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit machen wir auf die Notlage der Tierheime aufmerksam.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund

Fundtierkosten: Auch wir haben Probleme!!!

Es kann nicht sein, dass die Gemeinden Flieden (vertreten durch Bürgermeister Christian Henkel) und Neuhof (vertreten durch Bürgermeisterin Maria Schultheis), die unseren Tierschutzverein bei der Betreuung von Fundtieren sowieso schon am langen Arm verhungern lassen, sich weiterhin weigern, eine angemessene Fundtierkostenpauschale oder überhaupt etwas an uns zu zahlen.

Seit über einem Jahr versuchen wir mit den zuständigen Gemeinden, in und für welche wir tätig sind, eine Einigung zu erzielen, um höhere finanzielle Zuschüsse (bisher in Flieden 150,- €, Neuhof 50,- € Kalbach 50,- € jährlich) für den Tierschutzverein zu erhalten. Abgesehen von der Gemeinde Kalbach und dem dortigen Bürgermeister Florian Hölzer, mit der/dem wir jetzt eine befriedigende finanzielle Dauerlösung finden konnten, sind wir keinen Schritt weiter. Die Gemeinde Neuhof, vertreten durch Bürgermeisterin Maria Schultheis ist ganz aus den Gesprächen ausgestiegen, da man dort keinerlei Handlungsbedarf sieht und zu keinerlei Zugeständnissen oder Gesprächen bereit ist.

Argumentiert wird damit, dass die Betreuung der Fundtiere durch uns freiwillig passiert und keine entgeltliche Pflichtaufgabe darstellt. Im Klartext bedeutet dies, dass wir komplett auf allen Kosten sitzen bleiben.

Die Gemeinden sind der Auffassung, dass Finder ein aufgefundenes Tier bei der Gemeinde abliefern müssen (meist bringen Finder allerdings Tiere außerhalb der Öffnungszeiten der Gemeinden). Die Abgabe im Tierheim / Tierschutzverein und das Informieren der Gemeinde reichen laut Gericht nicht aus, um eine Kostenerstattungspflicht der Kommunen auszulösen. In der Praxis würde dies bedeuten, dass der Finder ein Fundtier direkt bei der Kommune oder der Polizei abzuliefern hat, sofern das Tier nicht sofort tierärztlich versorgt werden muss. Denkbar wäre nach dem Urteil auch, dass Finder auf eigene Kosten die Tiere betreuen müssten. Für die Tierheime und Tierschutzvereine könnte das Urteil bedeuten, dass die Gemeinden sich weigern, die Kosten für die Fundtierbetreuung zu übernehmen.

Unterstützen Sie unsere Unterschriftenaktion

Bitte unterstützen Sie uns bei unseren Petitionen an die Gemeinden Flieden und Neuhof sowie die Unterschriftenaktion für die Fundtierkostenerstattung des Tierschutzverein Fliedetal e.V., damit endlich eine Fundtierkostenerstattung zustande kommt.

Unterschreiben sie noch jetzt Online die entsprechende Petotion oder am besten beide.

Sie können sich auch unsere Unterschriftenliste herunterladen, sie ausdrucken und fleißig Unterschriften selbst sammeln

Wir werden alle Unterschriften dann im November an die Gemeinden Flieden und Neuhof übergeben, in der Hoffnung endlich Gehör zu finden und doch noch eine Einigung zu erzielen.

Petition an die Gemeinde Flieden

Petition an die Gemeinde Neuhof

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Im Namen unserer Schützlinge bedanken wir uns bei allen Tierfreunden, die uns unterstützen und so dafür sorgen, dass wir unsere Arbeit weiterführen können.

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